Einige Menschen richten ihren Blick zur Börse und suchen nach Aussichten, viel Gewinn in möglichst kurzer Zeit zu erzielen.
Aber das Chaos an der Börse ist nicht ganz unkompliziert zu überblicken und man sollte Ahnung von dem haben, wie man handeln muss.
Es gibt unzählige Aussichten, sein Kapital zu mobilisieren.
Aktien und Staatsanleihen repräsentieren zwei von diesen Techniken.
Aber wo genau liegt der Unterschied?
Staatsanleihen basieren im Vergleich zu Aktien auf dem Gläubiger-Schuldner-Verfahren. Wenn man sich eine Staatsanleihe zulegt, dann wird man zum Kreditgeber. Kauft man hingegen eine Aktie, stimmt man damit einem Beteiligunsverhältnis zu.
Während man mit einer Aktie Anteile an dem Unternehmen bekommt und damit ab einer gewissen Menge mit in den Geschäftverlauf mit einbezogen werden muss, leiht man bei Staatsanleihen dem jeweiligen Staat Geld, das verzinst wird.
Staatsanleihen sind aus diesem Grund in der Regel sicherer als Aktien, denn im Falle eines Bankrotts werden die Anleihen den Aktien immer übergeordnet, wenn es um die Abschaffung der Schulden geht. Außerdem ist die Gefahr, dass ein Land insolvent wird, weitaus minimaler als bei einem Unternehmen.
Beide Anlegemöglichkeiten haben aber die Gemeinsamkeit, dass sie an der Börse gehandelt werden. Wenn Staatsanleihen Marktliquidität haben, können sie jeden Tag verkauft und herausgegeben werden. Bonität und Leitzins eines Landes, sind ausschlaggebend für die Höhe der Rendite einer Staatsanleihe.
Showing posts with label Anleihe. Show all posts
Showing posts with label Anleihe. Show all posts
Wednesday, August 24, 2011
Tuesday, July 26, 2011
Wie man mit griechischen Anleihen Geld machen kann
Zur Zeit wird heftig darüber erörtert, ob es machbar ist, mit den Staatsanleihen Griechenlands Profit zu machen. Die Auffassungen hierzu gehen weit auseinander und wenn man sich mit dieser Frage befasst, gerät man tief in das Geschäft der Spekulanten ein. Selbstverständlich scheint es, dass man mit den Anleihen Griechenlands nichts verdienen kann, weil das Risiko zu hoch ist. Aber eben das ist nicht der Fall. Es gibt zwar ein gewisses Risiko, aber normalerweise ist es sehr überschaubar. Wenn man den nachfolgenden Abschnitt liest, sollte auch klar werden, warum dies so sein muss.
Die Begründung liegt ganz simpel in der formalen Struktur der Europäischen Union und der damit verbundenen Aussicht, europäische Politik vorherzusehen. Wenn Griechenland alleine der finanzielle Zusammenbruch drohen würde, dann könnte man in der Tat nur schwer vorhersagen, wie sich die Gemeinschaft Europa verhalten wird. Da aber zumindest 4 weitere Staaten in der Ausweglosigkeit sitzen, darf die EU nicht erlauben, dass die Griechen ihre Zahlungsfähigkeit verlieren. Außer Portugal sind auch Spanien, Irland und mit großer Wahrscheinlichkeit Italien von dem Bankrott betroffen. Würde man jetzt zulassen, dass der Staat Griechenland zahlungsunfähig wird, würde das das Vertrauen der Gläubiger, welche in ganz Europa ihr Geld angelegt haben, schwer erschüttern. Das hätte zur Konsequenz, dass nach Griechenland auch andere Länder in den Bankrott rutschen. Am Ende der Kette stände eine große Gefahr für unsere gemeinsame europäische Währung.
Außerdem kommt hinzu, dass ein Misserfolg der Hilfen für die Griechen gegen das gemeinsame Prinzip von Zusammenhalt in Europa spräche.
Dies alles führt letztendlich dazu, dass man eben nur zu dem Ergebnis kommen muss, dass es durchaus möglich ist, mit Staatsanleihen Griechenlands Geld zu verdienen. Natürlich muss man sich darüber bewusst sein, dass man dann zum Sektor der "gemeinen Spekulanten" gehört. Aber was heißt das schon, wenn der Erfolg passt.
Die Begründung liegt ganz simpel in der formalen Struktur der Europäischen Union und der damit verbundenen Aussicht, europäische Politik vorherzusehen. Wenn Griechenland alleine der finanzielle Zusammenbruch drohen würde, dann könnte man in der Tat nur schwer vorhersagen, wie sich die Gemeinschaft Europa verhalten wird. Da aber zumindest 4 weitere Staaten in der Ausweglosigkeit sitzen, darf die EU nicht erlauben, dass die Griechen ihre Zahlungsfähigkeit verlieren. Außer Portugal sind auch Spanien, Irland und mit großer Wahrscheinlichkeit Italien von dem Bankrott betroffen. Würde man jetzt zulassen, dass der Staat Griechenland zahlungsunfähig wird, würde das das Vertrauen der Gläubiger, welche in ganz Europa ihr Geld angelegt haben, schwer erschüttern. Das hätte zur Konsequenz, dass nach Griechenland auch andere Länder in den Bankrott rutschen. Am Ende der Kette stände eine große Gefahr für unsere gemeinsame europäische Währung.
Außerdem kommt hinzu, dass ein Misserfolg der Hilfen für die Griechen gegen das gemeinsame Prinzip von Zusammenhalt in Europa spräche.
Dies alles führt letztendlich dazu, dass man eben nur zu dem Ergebnis kommen muss, dass es durchaus möglich ist, mit Staatsanleihen Griechenlands Geld zu verdienen. Natürlich muss man sich darüber bewusst sein, dass man dann zum Sektor der "gemeinen Spekulanten" gehört. Aber was heißt das schon, wenn der Erfolg passt.
Monday, June 27, 2011
Staatsanleihen - Was ist das eigentlich genau?
Das Thema Staatsanleihen ist immer wieder in allen Medien vorhanden. Gerade in der momentanen Situation, in der sich die Europäische Union befindet, spielen diese Anleihen eine bedeutende Rolle. Die Europäische Zentralbank hat schon vor einiger Zeit damit angefangen, Staatsanleihen von schwächelnden EU-Mitgliedsländern zu kaufen. Spanien, Portugal und Griechenland sind nur einige Länder, die sich Kapital durch den Verkauf von Staatsanleihen erstehen mussten. Obwohl dies ein vieldiskutiertes Thema ist, wissen viele Menschen gar nicht genau, was sich hinter dem Terminus "Staatsanleihe" verbirgt. Diese Wissenslücke soll an dieser Stelle geschlossen werden.
Die Staatsanleihe
Der Unterschied zwischen Staatsanleihe und einer gewöhnlichen Anleihe ist minimal und drückt sich nur in den Beteiligten aus. So ist bei einer Staatsanleihe ein Staat oder ein öffentlicher Apparat beteiligt, der die Anleihe ausgibt. Die Staatsanleihe ist im Grunde ein Kredit, der verzinst ist. Der Kreditor übergibt dem Staat einen gewissen Geldbetrag, den der Schuldner nach einer vorher festgesetzten Zeitspanne zurückzahlen muss. Allerdings werden in diesem Fall Zinsen berechnet, die dem Kreditgeber als Profit zugestehen. Aufgrund eines bestehenden Ausfallrisikos, vereinbart man meistens einen recht hohen Zinssatz. Der Staat kann während der Vertragsdauer insolvent werden. Dies hätte für den Käufer der Anleihen zur Folge, dass er sein hineingestecktes Kapital verloren hat. Ein ganz wichtiger Fakt ist die Tatsache, dass auch Staaten von unabhängigen Rating-Agenturen eingestuft werden. Die Einstufungsgruppe richtet sich nach der Bonität des Staates. Im Grunde ist die Einstufung der Risikoanzeiger für den Kreditgeber. Je negativer die Bewertung, desto erheblicher ist das Risiko für den Kreditor, sein Geld zu verlieren.Dies spiegelt sich in der Höhe des Zinssatzes wider. Auf diese Weise kann man mit erhöhtem Risiko auch mehr Profit durch Zinszahlungen verdienen, was einige Menschen zum „Gambling“ herausfordert.
Die Staatsanleihe
Der Unterschied zwischen Staatsanleihe und einer gewöhnlichen Anleihe ist minimal und drückt sich nur in den Beteiligten aus. So ist bei einer Staatsanleihe ein Staat oder ein öffentlicher Apparat beteiligt, der die Anleihe ausgibt. Die Staatsanleihe ist im Grunde ein Kredit, der verzinst ist. Der Kreditor übergibt dem Staat einen gewissen Geldbetrag, den der Schuldner nach einer vorher festgesetzten Zeitspanne zurückzahlen muss. Allerdings werden in diesem Fall Zinsen berechnet, die dem Kreditgeber als Profit zugestehen. Aufgrund eines bestehenden Ausfallrisikos, vereinbart man meistens einen recht hohen Zinssatz. Der Staat kann während der Vertragsdauer insolvent werden. Dies hätte für den Käufer der Anleihen zur Folge, dass er sein hineingestecktes Kapital verloren hat. Ein ganz wichtiger Fakt ist die Tatsache, dass auch Staaten von unabhängigen Rating-Agenturen eingestuft werden. Die Einstufungsgruppe richtet sich nach der Bonität des Staates. Im Grunde ist die Einstufung der Risikoanzeiger für den Kreditgeber. Je negativer die Bewertung, desto erheblicher ist das Risiko für den Kreditor, sein Geld zu verlieren.Dies spiegelt sich in der Höhe des Zinssatzes wider. Auf diese Weise kann man mit erhöhtem Risiko auch mehr Profit durch Zinszahlungen verdienen, was einige Menschen zum „Gambling“ herausfordert.
Subscribe to:
Posts (Atom)