Zur Zeit wird heftig darüber erörtert, ob es machbar ist, mit den Staatsanleihen Griechenlands Profit zu machen. Die Auffassungen hierzu gehen weit auseinander und wenn man sich mit dieser Frage befasst, gerät man tief in das Geschäft der Spekulanten ein. Selbstverständlich scheint es, dass man mit den Anleihen Griechenlands nichts verdienen kann, weil das Risiko zu hoch ist. Aber eben das ist nicht der Fall. Es gibt zwar ein gewisses Risiko, aber normalerweise ist es sehr überschaubar. Wenn man den nachfolgenden Abschnitt liest, sollte auch klar werden, warum dies so sein muss.
Die Begründung liegt ganz simpel in der formalen Struktur der Europäischen Union und der damit verbundenen Aussicht, europäische Politik vorherzusehen. Wenn Griechenland alleine der finanzielle Zusammenbruch drohen würde, dann könnte man in der Tat nur schwer vorhersagen, wie sich die Gemeinschaft Europa verhalten wird. Da aber zumindest 4 weitere Staaten in der Ausweglosigkeit sitzen, darf die EU nicht erlauben, dass die Griechen ihre Zahlungsfähigkeit verlieren. Außer Portugal sind auch Spanien, Irland und mit großer Wahrscheinlichkeit Italien von dem Bankrott betroffen. Würde man jetzt zulassen, dass der Staat Griechenland zahlungsunfähig wird, würde das das Vertrauen der Gläubiger, welche in ganz Europa ihr Geld angelegt haben, schwer erschüttern. Das hätte zur Konsequenz, dass nach Griechenland auch andere Länder in den Bankrott rutschen. Am Ende der Kette stände eine große Gefahr für unsere gemeinsame europäische Währung.
Außerdem kommt hinzu, dass ein Misserfolg der Hilfen für die Griechen gegen das gemeinsame Prinzip von Zusammenhalt in Europa spräche.
Dies alles führt letztendlich dazu, dass man eben nur zu dem Ergebnis kommen muss, dass es durchaus möglich ist, mit Staatsanleihen Griechenlands Geld zu verdienen. Natürlich muss man sich darüber bewusst sein, dass man dann zum Sektor der "gemeinen Spekulanten" gehört. Aber was heißt das schon, wenn der Erfolg passt.
Tuesday, July 26, 2011
Monday, June 27, 2011
Rating Agenturen - Sinn, Zweck und Funktion der Institutionen
Die Rating-Agenturen
Nach Meinung vieler Menschen, Experten und Laien, sind die Rating-Agenturen die eigentlichen Lenker und Leiter des globalen Kreditwesens. Sie erforschen und beurteilen nicht nur Unternehmen, sondern auch ganze Staaten und vergeben in abschließenden Berichten Noten über die Kreditwürdigkeit ihrer Untersuchungsobjekte. Allerdings beschränken sie sich nicht nur auf dieses Gebiet, denn auch die Kritisierung von Fonds und anderen Wertpapieren obliegt den Rating-Agenturen.
Die Einflussnahme der Rating-Agenturen
Die Beurteilung einer Rating-Agentur hat für die verschiedenen Unternehmen und Staaten zentrale Folgen. Eine einwandfreie Beurteilung hat zur Folge, dass der Beurteilte in der Lage ist, zu herabgesetzten Zinssätzen einen Kredit zu erhalten. Im gegensätzlichen Fall, führt ein mangelhaftes Abschneiden zu hohen Zinssätzen, wenn der Betroffene einen Kredit aufnehmen möchte. Besonders brenzlig wird die Sachlage dadurch, dass die Rating-Agenturen zu jeder Zeit, eine Kritik abwandeln können. Besonders bei zeitlich kalkulierten Krediten kann dies umfangreiche Auswirkungen haben, falls Kritiken in der Vertragszeit verändert werden. Gerade für die Förderer sind die Rating-Agenturen von großer Bedeutung, da sie diesen einen Risikoindikator bieten. Dieser gibt Aufschluss darüber, wie groß die Gefahr ist, sein eingesetztes Kapital zu verlieren.
Die Agenturen und ihre Noten
Es gibt drei Rating-Agenturen, die man ohne jeden Zweifel als Branchenführende bezeichnen kann. Auf der einen Seite gibt es "Moody´s" und "Standard and Poor´s", die beide ihren Hauptsitz in Amerika haben. Auf der anderen Seite steht die britische Agentur "Flich Ratings". Diese bewerten die Unternehmen und Staaten nach einem speziellen Notenschlüssel.
Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung und Erklärung der einzelnen Noten.
Nach Meinung vieler Menschen, Experten und Laien, sind die Rating-Agenturen die eigentlichen Lenker und Leiter des globalen Kreditwesens. Sie erforschen und beurteilen nicht nur Unternehmen, sondern auch ganze Staaten und vergeben in abschließenden Berichten Noten über die Kreditwürdigkeit ihrer Untersuchungsobjekte. Allerdings beschränken sie sich nicht nur auf dieses Gebiet, denn auch die Kritisierung von Fonds und anderen Wertpapieren obliegt den Rating-Agenturen.
Die Einflussnahme der Rating-Agenturen
Die Beurteilung einer Rating-Agentur hat für die verschiedenen Unternehmen und Staaten zentrale Folgen. Eine einwandfreie Beurteilung hat zur Folge, dass der Beurteilte in der Lage ist, zu herabgesetzten Zinssätzen einen Kredit zu erhalten. Im gegensätzlichen Fall, führt ein mangelhaftes Abschneiden zu hohen Zinssätzen, wenn der Betroffene einen Kredit aufnehmen möchte. Besonders brenzlig wird die Sachlage dadurch, dass die Rating-Agenturen zu jeder Zeit, eine Kritik abwandeln können. Besonders bei zeitlich kalkulierten Krediten kann dies umfangreiche Auswirkungen haben, falls Kritiken in der Vertragszeit verändert werden. Gerade für die Förderer sind die Rating-Agenturen von großer Bedeutung, da sie diesen einen Risikoindikator bieten. Dieser gibt Aufschluss darüber, wie groß die Gefahr ist, sein eingesetztes Kapital zu verlieren.
Die Agenturen und ihre Noten
Es gibt drei Rating-Agenturen, die man ohne jeden Zweifel als Branchenführende bezeichnen kann. Auf der einen Seite gibt es "Moody´s" und "Standard and Poor´s", die beide ihren Hauptsitz in Amerika haben. Auf der anderen Seite steht die britische Agentur "Flich Ratings". Diese bewerten die Unternehmen und Staaten nach einem speziellen Notenschlüssel.
Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung und Erklärung der einzelnen Noten.
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Staatsanleihen - Was ist das eigentlich genau?
Das Thema Staatsanleihen ist immer wieder in allen Medien vorhanden. Gerade in der momentanen Situation, in der sich die Europäische Union befindet, spielen diese Anleihen eine bedeutende Rolle. Die Europäische Zentralbank hat schon vor einiger Zeit damit angefangen, Staatsanleihen von schwächelnden EU-Mitgliedsländern zu kaufen. Spanien, Portugal und Griechenland sind nur einige Länder, die sich Kapital durch den Verkauf von Staatsanleihen erstehen mussten. Obwohl dies ein vieldiskutiertes Thema ist, wissen viele Menschen gar nicht genau, was sich hinter dem Terminus "Staatsanleihe" verbirgt. Diese Wissenslücke soll an dieser Stelle geschlossen werden.
Die Staatsanleihe
Der Unterschied zwischen Staatsanleihe und einer gewöhnlichen Anleihe ist minimal und drückt sich nur in den Beteiligten aus. So ist bei einer Staatsanleihe ein Staat oder ein öffentlicher Apparat beteiligt, der die Anleihe ausgibt. Die Staatsanleihe ist im Grunde ein Kredit, der verzinst ist. Der Kreditor übergibt dem Staat einen gewissen Geldbetrag, den der Schuldner nach einer vorher festgesetzten Zeitspanne zurückzahlen muss. Allerdings werden in diesem Fall Zinsen berechnet, die dem Kreditgeber als Profit zugestehen. Aufgrund eines bestehenden Ausfallrisikos, vereinbart man meistens einen recht hohen Zinssatz. Der Staat kann während der Vertragsdauer insolvent werden. Dies hätte für den Käufer der Anleihen zur Folge, dass er sein hineingestecktes Kapital verloren hat. Ein ganz wichtiger Fakt ist die Tatsache, dass auch Staaten von unabhängigen Rating-Agenturen eingestuft werden. Die Einstufungsgruppe richtet sich nach der Bonität des Staates. Im Grunde ist die Einstufung der Risikoanzeiger für den Kreditgeber. Je negativer die Bewertung, desto erheblicher ist das Risiko für den Kreditor, sein Geld zu verlieren.Dies spiegelt sich in der Höhe des Zinssatzes wider. Auf diese Weise kann man mit erhöhtem Risiko auch mehr Profit durch Zinszahlungen verdienen, was einige Menschen zum „Gambling“ herausfordert.
Die Staatsanleihe
Der Unterschied zwischen Staatsanleihe und einer gewöhnlichen Anleihe ist minimal und drückt sich nur in den Beteiligten aus. So ist bei einer Staatsanleihe ein Staat oder ein öffentlicher Apparat beteiligt, der die Anleihe ausgibt. Die Staatsanleihe ist im Grunde ein Kredit, der verzinst ist. Der Kreditor übergibt dem Staat einen gewissen Geldbetrag, den der Schuldner nach einer vorher festgesetzten Zeitspanne zurückzahlen muss. Allerdings werden in diesem Fall Zinsen berechnet, die dem Kreditgeber als Profit zugestehen. Aufgrund eines bestehenden Ausfallrisikos, vereinbart man meistens einen recht hohen Zinssatz. Der Staat kann während der Vertragsdauer insolvent werden. Dies hätte für den Käufer der Anleihen zur Folge, dass er sein hineingestecktes Kapital verloren hat. Ein ganz wichtiger Fakt ist die Tatsache, dass auch Staaten von unabhängigen Rating-Agenturen eingestuft werden. Die Einstufungsgruppe richtet sich nach der Bonität des Staates. Im Grunde ist die Einstufung der Risikoanzeiger für den Kreditgeber. Je negativer die Bewertung, desto erheblicher ist das Risiko für den Kreditor, sein Geld zu verlieren.Dies spiegelt sich in der Höhe des Zinssatzes wider. Auf diese Weise kann man mit erhöhtem Risiko auch mehr Profit durch Zinszahlungen verdienen, was einige Menschen zum „Gambling“ herausfordert.
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